Marzahner Füchse zu Besuch in ihrer Partnerstadt Lauingen

Aus dem „Berliner Abendblatt“ vom 5. November 2003

Marzahn-Hellersdorf. Durch den Fußball kam sie zustande: die Städtepartnerschaft zwischen Marzahn-Hellersdorf und Lauingen im Landkreis Dillingen an der Donau. Am Wochenende vom 7. bis 9. November fahren 50 Bürger aus dem Berliner Doppelbezirk in ihre Partnerstadt.

Anlass ist das 25-jährige Bestehen des Vereines „Bund der Berliner und Freunde Berlins“, der ebenso wie der TSV Marzahner Füchse großen Anteil an der Städtepartnerschaft hat.

Durch eine Einladung der Marzahner Füchse fanden die beiden Vereine nämlich einst ihre gemeinsame Basis: das Fußballspiel. Aus dem Spiel heraus entwickelte sich eine enge Freundschaft, die mit den Jahren wuchs und immer intensiver wurde, bis sogar die Bürgermeister beider Städte aufeinander aufmerksam wurden und 1999 die Städtpartnerschaft im Rathaus von Lauingen besiegelt wurde.

Seitdem finden regelmäßige Treffen zwischen den Städten statt. Beim diesjährigen Besuch der Berliner in Lauingen haben die Veranstalter viel vor. Zum einen wird das 25-jährige Bestehen des „Bund der Berliner und Freunde Berlins“ zünftig begangen. Überdies ist ein Ausflug nach Augsburg organisiert und im nahen Schullandheim Bliensbach für behinderte und nicht behinderte Kinder wird eine so genannte Nachbarschaftsbank eingeweiht. Die ist ergonomisch so geformt, dass zwei darauf sitzende Personen automatisch zusammenrücken müssen. „Damit wollen wir unser Streben nach gegenseitigem Näherkommen ausdrücken“, so Vorstandsmitglied Hubert Götz . Auch wenn dieses Streben einmal auf Annäherung zwischen Ost und West beschränkt war, so beziehe es sich heute auf alle gesellschaftlichen Ebenen.

Zum Abschluss folgt, wie sollte es anders sein, ein Hallenfußball-Turnier. Da soll noch mal einer behaupten, Fußball verbinde nicht. sl