Am Ende durfte PDS-Buttler dirigieren

Aus der „Berliner Morgenpost“ vom 01.10.1996

Marzahner Tage an der Donau ein Erfolg

Marzahn. Die „Nachbarschafts-Parkbank“, die am Sonntag zum Abschluß der Marzahner Tage an der Donau übergeben wurde, bringt das Zusammenrücken von Lauingen und Marzahn auf den Punkt. Das hölzerne Designer-Teil ist nämlich nach innen gewölbt. „Wer auf dieser Bank sitzt, rückt zusammen“, verkündete der Vorsitzende der Dillinger Berlin-Freunde, Hubert Götz.

Die Bürgermeister von Marzahn, Harald Buttler (PDS), und Lauingen, Georg Barfuß (CDU), probten nach dreitägigem „Zusammenleben“ gleich das „Zurutschen“. Daß „zusammenwächst, was zusammengehört forderte der Marzahner SPD-Fraktionsvorsitzende Günther Krug beim Volksfest von Schwaben und Berlinern in der Lauinger Stadthalle.

Die “ Marzahner Promenadenmischung“, die den Berliner „Plattenbaubezirk“ musikalisch und mit Esprit vorstellte sowie die Tanzformation „Dance Attack“ sorgten dabei ebenso für gute Stimmung wie Rock-Sängerin Lin Müller von der Marzahner Musikschule.

Buttler erhielt beim Festabend eine der höchsten Ehren, die der Freistaat zu vergeben hat: Er durfte die Musiker der Lauinger Stadtkapelle beim bayerischen Defiliermarsch dirigieren. …