8. Deutsch- Belarussische Städtepartnerschaftskonferenz

Sehr geehrte Damen und Herren Verantwortliche für Städtepartnerschaften,
liebe Kollegen,

die Stadt Frankfurt (Oder) hatte bereits 2012 die Aufgabe übernommen, die 8. Deutsch- Belarussische Städtepartnerschaftskonferenz zu organisieren und auszurichten.
Leider mussten wir die für Juni 2012 geplante Konferenz mangels Beteiligung verschieben.

Seit dem fanden mehrere Treffen der beteiligten Vorbereitungspartner und interessierten Kommunen statt, um beim nächsten Termin das Interesse und die Beteiligung der deutschen und belarussischen Kommunen zu gewährleisten.

* Treffen der Ko-Organisatoren Frankfurt (Oder) und Witebsk am 25.06.2012 in Witebsk
* Arbeitstreffen von kommunalen und gesellschaftlichen Aktiven in den deutsch-belarussischen Städtepartnerschaften am 29.06.2012
* Workshop Deutsch-Belarussische Städtepartnerschaften am 14.12.2012 in Potsdam
* Treffen am 26.01.2013 der Städtepartnerschaftsinitiativen Frankfurt (Oder) und Nienburg, beides Partnerstädte von Witebsk und Mitorganisatoren der geplanten Konferenz

Im Auftrag des letztgenannten Treffens wende ich mich an Sie mit der Bitte, die Position Ihrer Stadt zur vorgeschlagenen Konferenz Oktober/ November 2013 zu definieren und ihre inhaltlichen Wünsche zu benennen. Ich füge diesem Scheiben einen Fragebogen bei und bitte Sie, diesen bis zum *19. Februar 2013* an mich beantwortet zurück zu senden.

(Wir werden uns als Arbeitskreis Witebsk bereits am 20.02. zur Auswertung zusammen setzen)

In Auswertung dieses Fragebogens werden die Stadt Frankfurt (Oder) und die Mitorganisatoren Ihnen rechtzeitig eine verbindliche Einladung senden.

Da wir bei der Absage einiger Kommunen bei der 2012 geplanten Konferenz die Unsicherheit bezüglich der politischen „Großwetterlage“ gespürt haben, möchte ich hier auf die Aussagen des für Belarus zuständigen Länderreferenten des Auswärtigen Amtes, Herrn Adrian Vannahme, während des Workshops in Potsdam verweisen:
„Die Städtepartnerschaften werden getragen von den zwischenmenschlichen Beziehungen und Kontakten der Bürger der Partnerstädte. Sie sind keine Form der Regierungskooperation, sondern der Zusammenarbeit der Zivilgesellschaften. Die Initiative der Städtepartnerschaftskonferenz wird ausdrücklich seitens des Auswärtigen Amtes begrüßt und beispielsweise durch vereinfachte bzw. kostenfreie Visaerteilung unterstützt.“

Diese Auffassung vertraten bereits im Vorfeld sowohl der deutsche Botschafter in Minsk, wie auch der belarussische Botschafter in Berlin. Der erste Sekretär der belarussischen Botschaft, Aleksei Zhbanov, versicherte auf den beiden letztgenannten Veranstaltungen die Unterstützung der Konferenz durch die Botschaft und betonte, dass die Städtepartnerschaften eine der tragenden Säulen der deutsch- belarussischen Beziehungen seien, unabhängig vom politischen Prozess auf Regierungsebene.

Die Auswertung des Workshops in Potsdam, einschließlich der dort durch die Teilnehmer formulierten „Zehn gute Gründe für eine Städtepartnerschaft mit einer belarussischen Kommune“, werden in Kürze auf der Homepage

http://www.frankfurt-oder.eu     unter Aktuell nachzulesen sein.

Ich freue mich auf Ihre Antworten und auf unser Treffen im Herbst diesen Jahres in Frankfurt (Oder),

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Baldauf

Sonderbeauftragter des Oberbürgermeisters für Internationale Zusammenarbeit

T.: +49 335 5521321
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